Sicherheit. Stärke. Stößlein – für unser Kulmbach

Regionale Kreditinfrastruktur erhalten

Eine Stadt funktioniert nur mit erreichbaren Banken. In Kulmbach müssen Bargeld und Beratung vor Ort bleiben. Filialen sichern Nähe, Vertrauen und Teilhabe.

Sparkassen, Genossenschaftsbanken und andere Institute gehören zur kommunalen Grundversorgung. Sie sollen präsent bleiben und neue Wege gehen, etwa mobil beraten. Persönliche Gespräche haben Wert, den digitale Angebote nicht ersetzen.


Wahlfreiheit beim Bezahlen sichern – Bargeld bleibt notwendig

Ich lehne es ab, Bargeld im öffentlichen Raum zurückzudrängen. Parkautomaten, Nahverkehr und städtische Einrichtungen müssen zulassen, daß bar bezahlt wird. Niemand darf zu Karte oder App gezwungen werden.

Bargeld schützt Freiheit. Wer bar zahlt, hinterlässt keine Datenspur. Digitale Zahlung erfasst Bewegungen. Das greift in die Privatsphäre ein und ist nicht hinnehmbar.


Innenstadt beleben

Kulmbach braucht eine lebendige Innenstadt. Vielfalt entsteht nicht von selbst. Die Stadt sollte klare Grenzen setzen, wenn einzelne Gewerbeformen Überhand nehmen. Nur noch Barber-Shops und noch mehr Imbissbuden – das schmeckt nicht jedem.

Erreichbarkeit entscheidet über Erfolg. Wer einkaufen oder verweilen will, muss ohne Umwege in die Innenstadt kommen, auch mit dem Auto. Gleichzeitig braucht es Kontrollen, um geltendes Recht durchzusetzen. Das schützt ehrliche Betriebe und erhält handwerkliche Qualität.


Ausbildung stärken – Perspektiven schaffen

Fachkräfte wachsen vor Ort. Duale Ausbildung bietet Chancen und sichert Betriebe. Kulmbach sollte auch berufliche Bildung sichtbar aufwerten: Wir sind Universitätsstandort keine Universitätsstadt.

Schulen, Handwerk und Unternehmen müssen früh zusammenarbeiten. Praktika, Projekttage und Ausbildungsmessen bringen junge Menschen mit Betrieben zusammen. Handwerksmärkte und Wettbewerbe zeigen, dass Handwerk Zukunft hat und nichts Altmodisches ist.


Technik verständlich machen

Technik entscheidet über Wettbewerbsfähigkeit. Offene Werkstätten können Interesse wecken, etwa für 3D-Druck, digitale Fertigung oder vernetzte Anwendungen.

Die Stadt kann Räume bereitstellen und Netzwerke fördern. So entsteht Zugang zu Technik, der Lernen und Ausprobieren erlaubt.


Gründer unterstützen

Gründer schaffen Arbeitsplätze. Kulmbach sollte ihnen den Start erleichtern. Weniger Bürokratie hilft mehr als Förderversprechen. Ich bin für den Bürger da, nicht für noch mehr Bürokratie!

Schnelles Internet bis ins Gebäude bleibt Voraussetzung: Ohne Glasfaser verlieren junge Unternehmen Zeit und Chancen. Ein Glasfaser-Gestrüpp hilft jedoch wenig. Ein großflächiger Ausbau für alle Haushalte soll angestrebt werden.


Start-Ups und Technologieprojekte ermöglichen

Kleinere Städte brauchen Orte für neue Ideen. Kulmbach kann mit geeigneten Flächen, Hallen und Büros helfen.

Gründer profitieren von Austausch. Netzwerke mit erfahrenen Unternehmern, Investoren und Fachleuten stärken Projekte. Beratung bereitet auf Risiken vor. Verwaltung sollte Spielräume nutzen und Vorhaben nicht bremsen.


Wissenschaft als Impulsgeber nutzen

Ausgründungen aus Hochschulen entstehen nicht von selbst. Kommunen spielen eine Schlüsselrolle.

Kulmbach sollte technologieorientierte Unternehmen willkommen heißen und ideologiefrei begleiten, wenn sie sich ansiedeln oder wachsen wollen. Allerdings darf Kulmbach nicht zum Finanzier der Uni Bayreuth werden.

Einem ausgelagerten Bayreuther Uni-Campus braucht man sich in Kulmbach nicht kategorisch verschließen. Man muss ihn aber nicht aus dem kommunalen Haushalt von Kulmbach finanzieren.


Lokale Grundversorgung sichern

Lebensqualität hängt auch davon ab, wie gut man sich versorgen kann. Kleine, etablierte Läden stabilisieren Stadtteile: Sie sind oft sinnvoller als seelenlose Großprojekte aus dem Boden zu stampfen.

Modelle mit zusätzlichen Angeboten, etwa Post oder Bankdienstleistungen, stärken Standorte. Ziel bleibt es, Bestehendes zu erhalten.


Handlungsfähigkeit der Stadt stärken

Kulmbach muss gestalten können. Infrastruktur darf nicht schrumpfen, sondern sollte sich anpassen.

Initiative zählt. Stadtentwicklung braucht klare Ziele, verlässliche Strukturen und Mut zur Entscheidung. Nur so bleibt Kulmbach wirtschaftlich stark und lebenswert.